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Archive for Februar 2011

Gestern hatte ich das große Vergnügen,
mit Puppenspieler in Saarbrücken zu arbeiten.
Das Shooting war sehr ausgefallen, wir haben viel
herumexperimentiert und kreativ verschiedene
Stile ineinandergemixt. So erinnerte mein Styling
vor der Kamera ein wenig an eine Mischung aus
Porzellanpuppe, japanischer Geisha und Freak. 😉



+ www.puppenspieler.biz +



Siehe auch :
+ Shooting mit Fairytales Art +
+ Fotoserie : Martin Black ( DarkVibe-Covershoot ) +
+ Shooting mit EWiGLICH +

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Auf www.spontis.de wurde kürzlich eine
Mitmachaktion ins Leben gerufen, die sich
hauptsächlich an Blogger aus der schwarzen
Szene richtet. Im Rahmen des Projektes gibt
es daher jeden Monat eine neue
themenbezogene Frage.

Die Frage im Februar lautet :
10 Fragen – die Musik und Du


+ Foto : HJW Schmitz ( www.aktimage.de ) +

1. Was bedeutet Musik für Dich ?
Wie wichtig ist sie Dir ?


Die Musik, die ich höre, bedeutet mir schon
viel und sie ist ja auch ein fester Bestandteil
meines schwarzen Lebensgefühls. Sozusagen
mein ganz persönlicher Soundtrack.

Ich muß sie dennoch nicht unbedingt jeden
Tag im Ohr haben, manchmal herrscht hier
sogar wochenlang Ruhe.

2. Welche Richtungen „schwarzer Musik“
hörst Du ? Nenne ein Beispiel, das für Dich
Deine Bedeutung des Genres am besten
wiedergibt.


Mein Musikgeschmack innerhalb der Szene
ist breitgefächert. So höre ich gern Darkwave,
Future Pop, Elektro, EBM, Angstpop, Industrial /
Noise, Neue Deutsche Todeskunst, Gothic,
Gothrock, Neue Deutsche Härte, Metal,
Mittelalter und Folk. Dabei gibt es keine
Musikrichtung, die ich besonders bevorzuge –
je nach Tageslaune höre ich mal verstärkt dies,
dann wieder eher das. Manchmal macht es für
mich auch ganz einfach der dunkelbunte Mix.

Daher fällt es mir auch ziemlich schwer,
eine bestimmte Musikrichtung herauszupicken,
die stellvertretend für die Klangwelt der gesamten
Subkultur stehen soll. Selbige ist in sich dazu
schlichtweg zu facettenreich und vielschichtig.

Auf einzelne Stilrichtungen kann ich aber durchaus
näher eingehen. Ich unternehme darum nun an
dieser Stelle den Versuch, diverse Szenebands
und Künstler den jeweils richtigen Kategorien
zuzuordnen – mit Anspieltipps.

Darkwave :
Blutengel, Diorama, Diary of Dreams,
L’Âme Immortelle, The Crüxshadows,
Wolfsheim.
+ -> Blutengel – Seelenschmerz +
+ -> The Crüxshadows – Deception +

Future Pop :
VNV Nation, Apoptygma Berzerk,
Covenant, T.O.Y., And One.
+ -> VNV Nation – Joy +
+ -> Apoptygma Berzerk – Eclipse +

Elektro :
Suicide Commando, Grendel, Feindflug,
Wumpscut, Decoded Feedback.
+ -> Suicide Commando – Neurosuspension +
+ -> Wumpscut – War +

EBM :
Front 242, Nitzer Ebb, Leatherstrip,
OOMPH! ( das erste Album ), DAF.
+ -> OOMPH! – Mein Herz +
+ -> Nitzer Ebb – Murderous +
+ -> Leatherstrip – Strap me down +

Industrial ( USA / Kanada ) :
Skinny Puppy, Frontline Assembly.
+ -> Frontline Assembly – Provision +

Angstpop :
Haus Arafna.
+ -> Haus Arafna – Last Dream of Jesus +

Industrial / Noise :
XOTOX, Dulce Liquido, DIVE, SPK, PAL.
+ -> PAL – Gelöbnis +
+ -> XOTOX – Mechanische Unruhe +

Industrial-Elektro-Hybrid :
Combichrist, KIEW.
+ -> Combichrist – This shit will fuck you up +
+ -> Combichrist – Blut Royal +
+ -> KIEW – Feierabend in Kiew +

Neue Deutsche Todeskunst :
Das Ich, Relatives Menschsein.
+ -> Das Ich – Kain und Abel +

Gothic :
Deine Lakaien, Lacrimosa, ASP, Das Ich.
+ -> Deine Lakaien – Away +
+ -> Lacrimosa – Alleine zu zweit +
+ -> ASP – Lykantrophie +
+ -> ASP – Nie mehr +

Gothrock :
Crematory, Type 0 Negative, Deathstars,
Marilyn Manson, Alice Cooper.
+ -> Crematory – Fly +
+ -> Type 0 Negative – Anesthesia +
+ -> Deathstars – Termination Bliss +

Neue Deutsche Härte :
Rammstein, OOMPH!, Megaherz, Eisbrecher,
Janus, ASP.
+ -> Rammstein – Engel +
+ -> Megaherz – Miststück +
+ -> Janus – Paulas Spiel +

Metal :
Blind Guardian, In Flames, Metallica,
Nightwish.
+ -> Blind Guardian – Ashes to Ashes +
+ -> Nightwish – Dark Chest of Wonders +

Mittelalter-Crossover :
Subway to Sally, In Extremo, Schandmaul,
Tanzwut, Corvus Corax.
+ -> Subway to Sally – Falscher Heiland +
+ -> Tanzwut – Meer +

Mittelalter-Elektronik :
Qntal, Helium Vola, Mila Mar,
Die verbannten Kinder Evas.
+ -> Qntal – Palästinalied +
+ -> Mila Mar – Elfentanz +

Folk :
Fiddler’s Green, Dhalia’s Lane, Tri Yann.
+ -> Fiddler’s Green – Don’t Stand So +

3. Wie würdest Du Deine musikalische
Laufbahn beschreiben ? Über welche Richtung
der Musik bist Du in die Szene gekommen,
welche hast Du hinzugewonnen, welchen hast
Du abgeschworen und was hörst Du heute ?


Wie bereits im Januar erwähnt, fing bei mir
alles im Jahre 1998 mit Rammstein an – also
aus heutiger Sicht mit der Musikrichtung
„Neue Deutsche Härte“ ( dieser Begriff war mir
damals allerdings noch nicht geläufig ).
Außerdem hörte ich in der darauffolgenden Zeit
noch verstärkt Punkrock, Indie Rock, Gothrock,
Hard Rock, Heavy Metal, Metal und Black Metal.

Um die Jahrtausendwende herum gefiel mir
plötzlich auch Elektronisches, hinzu kamen also
die Musikrichtungen Darkwave, Future Pop und
Elektro. Parallel dazu entdeckte ich meine Freude
an mittelalterlichen Klängen, hörte außerdem
noch Gothic, Neue Deutsche Todeskunst und
Crossover. Die Bereiche Punkrock, Hard Rock,
Heavy Metal und Black Metal rückten derweil
für mich eher in den Hintergrund.

Im Jahr 2003 erweiterte sich mein musikalischer
Horizont wieder. Damals war ich mit jemandem
aus Frankfurt ( Main ) zusammen und dieser
Mensch bevorzugte hauptsächlich die Richtungen
Minimal Electro, EBM, Elektropop, Angstpop und
Industrial. In diese mußte ich mich allerdings
teilweise erst einmal „reinhören“ und besonders
mit dem krachigen Industrial konnte ich zunächst
nur wenig anfangen. Nach einigen Monaten gefiel
mir das alles überraschenderweise dann doch
ganz gut ( und heute liebe ich EBM, Angstpop
und Industrial ).

So richtig abgeschworen habe ich in all den
Jahren eigentlich keiner oben erwähnten
Musikrichtung. Mein Geschmack hat sich mit
der Zeit nur weiterentwickelt und eben auch
etwas verlagert.

4. Wie und wo hörst Du Deine Musik
am liebsten ?


Am liebsten höre ich meine Musik schön laut –
egal, wo ich gerade bin. Im Sommer haben,
wenn das Fenster weit offen steht, dann auch
unsere Nachbarn viel Spaß. 😀
Kopfhörer trage ich nur selten, denn die empfinde
ich eher als störend. Und ich singe generell sehr
gerne mit und tanze auch mal im Zimmer herum.
Bei ruhigen und eher traurigen Stücken schließe
ich hingegen oft die Augen und verdrücke dabei
gelegentlich so manches Tränchen – besonders
dann, wenn ich jedes Wort in dem jeweiligen Lied
auswendig kenne !

In Clubs verbringe ich gern viel Zeit auf den
Tanzflächen. Dort kann ich die Musik ungefiltert
genießen und mich ihr ganz und gar hingeben.

Es kommt allerdings auch darauf an, wie ich
Musik wahrnehme. Arbeite ich, während der
CD-Player läuft, hochkonzentriert am PC,
dann rauschen die Tonabfolgen nur so an mir
vorbei und bilden für mich lediglich einen netten
Klangteppich im Hintergrund. Nehme ich mir
hingegen ganz explizit die entsprechende Zeit
zum Musikhören, kann ich mich vom Kopf her
völlig anders auf die Stücke einlassen.

5. Welche Musik hörst Du außerhalb der
typischen dunklen Musik noch ?


Mein Geschmack beschränkt sich im Wesentlichen
auf die Musikrichtungen innerhalb der schwarzen
Szene. Wobei für mich dazu auch Bereiche
gehören, die andere vielleicht eher ausklammern –
wie zum Beispiel Metal oder Folk.

6. Mal angenommen, Du könntest ein
Instrument spielen, hättest eine tolle Stimme
und würdest zusammen mit Freunden eine
Band gründen. Welche Rolle in der Band
wäre Deine ?


Am ehesten die der Sängerin, weil ich gern
im Mittelpunkt stehe. In Wirklichkeit aber habe
ich keine schöne Singstimme und bin auch sonst
nicht überdurchschnittlich musikalisch.

7. Nenne fünf Deiner Alben, die für Dich
unverzichtbar mit der Szene verbunden sind.


+ -> Rammstein – Sehnsucht +
+ -> Project Pitchfork – Eon : Eon +
+ -> Janus – Vater +
+ -> Deine Lakaien – Kasmodiah +
+ -> Lacrimosa – Elodia +

8. Welche musikalischen Eigenschaften
hat für Dich das perfekte Lied ?


Ich mag es, wenn ein Lied abwechslungsreich
daherkommt und sich erst allmählich steigert.
Wie zum Beispiel „Auferstehung“ von Janus.
Die verwendeten Instrumente sind dabei nicht
so wichtig, ebensowenig die Stimmlage.
Die einzelnen musikalischen Elemente müssen
für mich einfach insgesamt ein harmonisches
Klangbild ergeben.

9. Welche Band oder welchen Musiker würdest
Du gern mal interviewen und auf welche Frage
mußt Du unbedingt eine Antwort haben ?


Am ehesten Alice Cooper – weil ich denke,
daß er als Mensch verdammt cool drauf ist
und sich selbst nicht so wahnsinnig ernst nimmt.
Mein Freund und ich haben ihn im November 2010
live in Frankfurt ( Main ) gesehen.
Eine ganz bestimmte Masterfrage an den
„Fürsten der Finsternis“ hätte ich aber nicht.

10. Wer oder was repräsentiert für Dich
die Zukunft der „schwarzen“ Musik ?


Das ist schwer zu sagen, die Szene hat sich schon
immer kontinuierlich weiterentwickelt und darüber
hinaus in der Vergangenheit für so manche
Überraschung gesorgt. Sie ist nunmal ein
hochkomplexes, dynamisches Gebilde,
Umbrüche und neue Einflüsse von außen gab es
immerwieder, und niemand kann daher wirklich
vorausahnen, wie unsere Subkultur in fünf
oder zehn Jahren aussehen wird – geschweige
denn, was Szeneangehörige zukünftig verstärkt
hören werden.

Weiter geht es mit der nächsten Frage
im März ! 🙂

+ Zum Projekt „Gothic Friday“ auf Spontis Weblog +
+ www.spontis.de +



Siehe auch :
+ Projekt „Gothic Friday“ – die Frage im Januar +
+ Zum Jahreswechsel +
+ Cover : DarkVibe Magazin +

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Am 22.01.2011 waren wir im Schwimmbad Club
in Heidelberg unterwegs. Dabei lernten wir
viele neue Leute kennen und trafen auch alte
Bekannte wieder – wie zum Beispiel Martin Black,
der an diesem Abend einen „Meet and Greet“
mit Sektempfang und Bilderaustellung oben in
der Chill-Out Area hatte, zu dem sich nachts
um eins zahlreiche Fotobegeisterte aus der
regionalen schwarzen Szene einfanden.

Das Bild von meinem Schatz und mir machte
Sven Bähr, mit dem ich mich anschließend noch
länger unterhielt. Überhaupt kamen in dieser
Nacht einige gute Gespräche zustande und ich
bedanke mich ganz herzlich bei Wolfgang,
der netterweise noch zwei freie Plätze in
seinem Auto hatte ( zu bestimmten Uhrzeiten
ist es ziemlich schwierig, von Heidelberg aus
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück
nach Ladenburg zu kommen ). 🙂

Schwarzes Schwimmbad Januar 2011

+ www.schwimmbad-club.de +
+ www.dark-festivals.de +
+ www.baehr-galerie.de +



Siehe auch :
+ Partypic : 5 Jahre Nachtwerk +
+ Flyer : 5 Jahre Nachtwerk +
+ Flyer : Night of Darkness +

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