Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Oktober 2011

Gestern habe ich mit Oliver L. in Pfungstadt
zusammengearbeitet. Das Shooting machte
mir großen Spaß und Gaby vom „Fotostudio
daylight“
, in welchem die Bilder entstanden,
unterstützte uns tatkräftig bei der optimalen
Lichtsetzung. Später nahm sie sogar noch die
Kamera selbst zur Hand und machte ein paar
Aufnahmen zusätzlich von mir. 🙂

+ Oliver L. in der Model-Kartei +
+ Das „Fotostudio daylight“ in der Model-Kartei +



Siehe auch :
+ Shootingtour in NRW +
+ Shooting mit Catherine Lee Mason +
+ Shooting mit Incarda DesEYEn +

Read Full Post »

In den letzten 2 Tagen war ich unterwegs
in Nordrhein-Westfalen. Zuerst hatte ich in
Dormagen ein sehr schönes Shooting mit
Stefan Kulpa – dabei entstanden hauptsächlich
Bilder im Gothicbereich. Accessoires in rot und
in grün bildeten hierbei einen tollen Kontrast zu
meiner ansonsten meist schwarzen Kleidung.
Und natürlich fanden sich die beiden Farben
auch in meinem Augen-Make Up wieder.
Derweil lief im Hintergrund die ganze Zeit über
Musik von Enya, die Atmosphäre im Studio war
ausgesprochen entspannt.

Dann hatte ich gestern das Vergnügen
mit Viola Odorata in Sankt Augustin. Diese
Fotografin ist wahnsinnig kreativ und achtet
bei ihren Settings auf jedes noch so kleine
Detail. So war zB auch der Tisch, an dem ich
für eine Halloween-Idee saß, umwerfend schön
und fantasievoll dekoriert und als wir Bilder
mit „Absinth“ machten ( eigentlich handelte
es sich um Waldmeistersirup ), wurde meine
Frisur noch spektakulär mit grünen Federn
veredelt.


+ Foto : Viola Odorata +

Aus meiner Sicht war die Shootingtour jedenfalls
ein voller Erfolg. 🙂

+ www.beauties-and-more.com +
+ marion-adam.magix.net +
+ Viola Odorata in der Model-Kartei +



Siehe auch :
+ Shooting mit Catherine Lee Mason +
+ Shooting mit Incarda DesEYEn +
+ Shooting mit Birgit Heidrich +

Read Full Post »

Dieses Bild, das am 17.02.2011 in Saarbrücken
gemacht wurde, habe ich „Neo Tokyo“ genannt –
weil es mich irgendwie an eine japanische
Geisha aus einer fernen, grellbunten Zukunft
erinnert. Vielleicht aber habe ich auch einfach
in meinem Leben schon zu viele Fantasy- und
SciFi-Filme gesehen. Der Fotograf heißt
Puppenspieler. 😉



+ www.puppenspieler.biz +



Siehe auch :
+ Shooting mit Puppenspieler +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 41 +
+ Fotoserie : mhy-design +

Read Full Post »

Im Januar wurde auf www.spontis.de eine
Mitmachaktion ins Leben gerufen, die sich
hauptsächlich an Blogger aus der schwarzen
Szene richtet. Im Rahmen des Projektes gibt
es daher jeden Monat eine neue
themenbezogene Frage.

Dieser „Gothic Friday“ allerdings ist anders –
denn hier schreibe ich heute ausnahmsweise
einmal nicht über mich ! Diesmal ging es darum,
eine andere Person aus der schwarzen Szene zu
interviewen. Shan Dark und Robert von Spontis
gaben dazu bereits 5 Fragen fest vor, maximal
5 weitere sollten wir uns zusätzlich für unseren
Gesprächspartner ausdenken.

Wie es der Zufall so will, war ich vor kurzem auf
einem kleinen Usertreffen der Onlinecommunity
Dunkles Leben“ in Heidelberg. Dort lernte ich
unter anderem Alex aus Nordrhein-Westfalen
kennen, die sich im Internet „Tinúviël“ nennt –
wir haben uns wirklich sehr nett unterhalten
und die Frau ist mir einfach extrem sympathisch.

Die Frage im Oktober lautet :
Interview mit einem Goth – welche
Ansichten vertritt Tinúviël, wie gestaltet
sie ihr Szeneleben ?




1. Warum trägst Du schwarz ?

Es gibt mir das Gefühl der Zugehörigkeit zur
Schwarzen Szene. Ja, natürlich kann man auch
provozieren, das alles steht aber nicht an erster
Stelle. Ich hab schon immer gern schwarz
getragen, ich fühl mich einfach wohl in
schwarzen Klamotten. Schwarz schenkt mir
Geborgenheit. Schwarz hat etwas Edles,
teilweise Verruchtes. Wobei ich nicht
grundsätzlich NUR schwarz trage, ich setz auch
gern zwischendurch Akzente mit anderen
Farben, wobei Lila und Rot überwiegen.
Aber richtig ICH bin ich nur in schwarz…

2. Wann und wie bist Du in
die Szene gekommen ?


Wenn ich so zurückblicke, könnte man sagen,
ich bin schon immer „schwarz“ gewesen. Ich
war schon immer „anders“, schwamm nie mit
dem Strom, hatte mein eigenes Weltbild,
konnte mit den Oberflächlichkeiten meiner
Mitmenschen nie viel anfangen. Nur ausleben
konnte ich es anfangs nicht. Meine Familie
ist streng religiös ( Zeugen Jehovas ) und
lange Zeit hab ich gedacht, daß dies auch
mein Lebensweg sein würde. Schwarz zu sein
wurde direkt mit Satanismus gleichgesetzt,
obwohl das kompletter Blödsinn ist. Mit 17
kam es dann doch zu einem Wandel. Mein
damaliger Freund hat mir gezeigt, was es
heißt, WIRKLICH zu leben. Ich schmiß die
Religionssache, zog mit 18 von zu Hause aus
und dann kamen noch viele „Stationen“ in dieser
Zeit bis heute, die ich durchlaufen habe, um
mich selbst zu finden. Da war unter anderem die
Hip Hop-Phase, die Mainstream-Phase, die
Electro-Phase…. Was man als junger Mensch
halt so „toll“ findet, wenn der Freundeskreis
ebenfalls dementsprechend „drauf ist“.

Auf die Schwarze Szene bin ich eigentlich eher
unbewußt und total unspektakulär gestoßen.
In meiner Klasse gab es ein Zwillingspärchen,
die sich eine ziemlich lange Zeit ( so 7. / 8. Klasse
bis zum Ende der Schule ) mit der damaligen
„Grufti“-Kultur auseinandergesetzt haben und
auch dementsprechend herumliefen. Undercut,
schwarze Klamotten, zerrissene Strumpfhosen,
Sicherheitsnadeln im Ohr… So was halt. Ich fand
es super, aber getraut, mich intensiver damit
auseinanderzusetzten, hab ich mich trotzdem
nicht ( lacht ). In der Berufsschule hab ich
dann Bekanntschaft mit einem Mädel gemacht,
die aktiv in der schwarzen Szene unterwegs war,
ihr Freund war Satanist und spielte in einer
Death Metal-Band. Mit den beiden hab ich mich
nächtelang über Gott und die Welt unterhalten,
sie haben mir auch die Musik etwas näher
gebracht. Es gab damals dieses Lied von HIM,
„Join me“… In dieses Lied hab ich mich von
Anfang an verliebt. Da fing ich an, bewußter
nach Musik zu suchen, die mir gefiel. Das war
damals vor allem Wolfsheim und Nightwish.

Mein Dad hat schon immer gern Metallica und
die frühen Rock-Sachen gehört. Ich denk, auch
das hat mich zum Teil mit geprägt. Ja, ich denke,
man kann sagen, ich war zuallererst ein reiner
„Musik-Grufti“ in normaler Stino-Kleidung mit
ganz normalen Wünschen und Zielen ( lacht ).

Der „Durchbruch“ kam erst sehr viel später,
vor 4 Jahren um genau zu sein. Ich hatte einige
schwere und verrückte Beziehungen hinter mir,
die mich ziemlich mitgenommen haben. Dann
der Familienzwist wegen der Religionsfrage,
die zwar mittlerweile gut 13 Jahre zurückliegt,
aber nach wie vor aktuell und nicht immer leicht
zu ertragen ist. Ich bin seit dem Ende meiner
Lehrzeit auch öfter umgezogen, hauptsächlich
wegen der Arbeit und hab deswegen nie
großartig viel emotionale Bindung zu meiner
Umgebung und zu den Menschen, mit denen ich
zu tun hatte, aufgebaut. Kurz gesagt, ich
hatte außerhalb meiner damaligen Beziehungen
kaum soziale Kontakte, die mir wichtig waren,
die mich aufgebaut haben und mit denen ich
mich identifizieren konnte.

Als vor 4 Jahren die letzte Beziehung in die
Brüche gegangen ist, hab ich erst richtig
gemerkt, wie einsam und verfahren mein
bisheriges Leben eigentlich ist. Ich hatte nie
das Gefühl, irgendwo WIRKLICH zu Hause zu
sein, irgendetwas fehlte, und zwar grundlegend.
Da mir alles andere im Leben nicht wirklich viel
gebracht hat, wollte ich es intensiver mit der
Schwarzen Szene versuchen, da ich diese Szene
schon immer interessant fand und ich endlich zu
mir selbst finden wollte. Ich hab mich dann bei
diversen Gothic-Boards angemeldet und
versucht, übers Internet Kontakte zu knüpfen.
Einige dieser Kontakte sind mittlerweile meine
besten Freunde, die ich nie wieder missen
möchte. Ich bin endlich ZU HAUSE
angekommen, ich kann mir nichts anderes
mehr vorstellen. Ich bin aufgeblüht, ich bin
gelassener geworden, ich tue, was MIR
gefällt, ich lebe seit 4 Jahren intensiv
DAS Leben, was ich von Anfang an hätte führen
sollen… Seitdem ist „Schwarz zu sein“ zu
einer Lebenseinstellung geworden, zu der ich
stehe und bei der ich mich wohl fühle.
Am Anfang noch recht zaghaft, ist es mir
mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen.
Es gibt kaum noch Tage, an denen ich mich
zurücknehme. Ich bin, wie ich bin und zeige
das auch. Egal ob auf Arbeit oder ob ich mich
mit „normalen“ Freunden treffe.



3. Hast Du viele Freunde, die auch
„schwarz“ sind oder bewegst Du Dich
eher in einem „bunten“ Umfeld ?


Mittlerweile hab ich hauptsächlich schwarze
Freunde und ich geh auch ausschließlich
„schwarz“ aus, weil mir alles andere keinen
Spaß ( mehr ) macht und ich mich auf „bunten“
Partys einfach nicht wohl fühle. Ich hab
natürlich auch „bunte“ Freunde, teils durch
Bekanntschaften unter Freunden oder
Überbleibsel aus früheren Beziehungen und
Freundeskreisen, aber meine Freizeit
verbringe ich zum größen Teil mit meinen
schwarzen Freunden.

4. Welche Musikrichtungen innerhalb
der dunklen Subkultur hörst Du ? Hast Du
bestimmte Lieblingsbands ?


Mein Musikgeschmack hat sich in den letzten
Jahren stark weiterentwickelt. Anfangs dachte
ich noch, man könne mich am besten im
Bereich Metal einordnen. Mittlerweile sind
immer mehr Gothic- und EBM-Bands
dazugekommen und auch im Industrial-Bereich
gibt es einiges, was mir gefällt. Aber den
rockigen Bereich werde ich immer bevorzugen,
ich mag „handgemachte“ Musik, ich liebe gute
Drum-Solos und Gitarren-Einlagen. UND ich bin
eine absolute Stimmfetischistin ( lacht ).
Ich mag besonders gern die klassischen
Instrumente wie Cello und Bass. Auch im
Bereich Mittelalter gefällt mir dies und das.
Es läßt sich nicht verallgemeinern, was ich
besonders mag und was ich gar nicht mag.
Jedes Genre hat Sahnestücke, die mir gut
gefallen. Die einen mehr, die anderen weniger.

Ich würde es eher stimmungsabhängig machen,
welche Musik mir am ehesten zusagt. Es gibt
Zeiten, da kann es nicht schrammelig und laut
genug sein ( Rammstein, Megaherz, Amorphis,
Nightwish, Sirenia, Tristania, Eluveitie, Therion,
The LoveCrave, Apocalyptica, Haggard… ) und
dann wieder gibt es Phasen, in denen ich es
lieber ruhiger mag ( Golden Apes, Diary of
Dreams, Schandmaul, Letzte Instanz, Clan of
Xymox… ). Dann kommen die Phasen, in denen
ich fast nur alte Sachen oder rein Gothic höre
( And One, Depeche Mode, The Cure, Theatre of
Tragedy, Faith and the Muse, Samsas Traum,
Anne Clark, Deine Lakaien… ). Ich mag auch
klassische Musik, besonders nach einem
anstrengenden Tag oder zur Entspannung
( Mozart, Debussy, Tschaikowski, Neo Klassik…).


Zum Tanzen mag ich es auch gern mal
elektronisch ( Absurd Minds, Covenant,
Wynardtage, Solitary Experiments, :SIDT:… ).
Ich liebe Mittelalter-Märkte und das Flair
und die Musik dort ( Subway to Sally, Rapalje,
Die Streuner, Saltatio Mortis, Omnia, Ignis Fatuu,
Faun… ) und auch im Bereich Folk gibt es das
ein oder andere, was ich gern mag ( Fiddlers
Green, The Real McKenzies… )

Ich denke, alle Bands, die ich jetzt mit
aufgeführt hab, könnte man auch gut als
Lieblingsbands bezeichnen.

5. Besuchst Du außerhalb von Festivals
und Konzerten auch andere kulturelle
Veranstaltungen mit schwarzem Charakter
( Lesungen, Ausstellungen, Museen ) oder
steht für Dich nur die Musik im Vordergrund ?


Leider viel zu selten, was wohl hauptsächlich
daran liegt, daß ich kein Auto habe und immer
ein wenig auf andere angewiesen bin, wenn es
um Unternehmungen geht, die weiter weg sind
oder auf den Abend fallen, so dass ich mit
öffentlichen Verkehrsmitteln einfach
aufgeschmissen bin. Lesungen hab ich bisher
noch gar nicht besucht, ist jetzt aber auch nicht
so meins. Aber ich interessiere mich sehr für
Schlösser und Burgen und den dazugehörigen
Gärten, genau so wie für historische Städte und
ich versuche einfach, so oft ich Zeit finde, mir
schöne Orte anzuschauen. Dazu zählen für mich
auch Friedhöfe, nicht um ein „Klischee“ zu
erfüllen, sondern einfach weil es für mich
friedliche Orte sind, magische Orte mit
Geheimnissen und Geschichten. Ansonsten ist
Musik für mich natürlich sehr wichtig, wobei ich
persönlich nicht jedes Festival mitnehmen muß,
was zum „guten Ton“ der Schwarzen Szene
gehört. Ich war zum Beispiel noch nie auf dem
WGT, einfach weil es mir zu teuer ist.
Irgendwann einmal möchte ich es mir
natürlich gern mal anschauen, aber sollte es
nicht klappen, bin ich nicht unglücklicher
deswegen…



6. Siehst Du Dich selbst als Gothic ?

Ich sehe mich eher als Schwarzromantikerin.
Jeder Stil innerhalb dieser Subkultur, sei es
Barock, ( Neo- )Viktorian, Lolita, ( Steam- )Punk,
Mittelalter oder Metal, hat seinen eigenen
Reiz und ich wandele gern zwischen den Reihen.
Ich denke, so wie es in meinem bisherigen
Leben Phasen der Selbstfindung und
Weiterentwicklung gegeben hat, wird es diese
auch weiterhin geben. Vom Denken und
Handeln her würde ich mich aber schon als
Goth bezeichnen, ja… Doch…

7. Wie reagiert Dein Umfeld im Alltag auf
Dich, wenn Du in schwarzer Kleidung auf
die Straße gehst ?


Das ist total unterschiedlich. Im Alltag fällt es
nicht weiter auf, es sei denn, ich hab grad einen
meiner „extremen Grufti-Tage“. Dann gucken
die Leute natürlich schon etwas komisch, weil
sie mich nicht sofort zuordnen können. Es
kamen auch schon mal Sprüche wie : „Soll ich
dir ne Packung frischer Rasierklingen besorgen?“
oder „Jetzt kommt der Tod“ und solche Sachen.
Primitiv eben… Aber so im Allgemeinen hab ich
keine Probleme in der Öffentlichkeit. Auf Arbeit
komischerweise auch nicht, von Anfang an nicht.
Klar, manchmal kommen ein paar Spitzen vom
Chef, besonders dann, wenn ich doch mal was
Farbiges zum Schwarz kombiniert hab. Das fällt
dann schon auf. Irgendwann hat er mich auch
mal gefragt, ob ich in Trauer lebe ( lacht ). Ist
aber alles harmlos und eher witzig gemeint.
Probleme hab ich mit meinem Äußeren noch nie
gehabt und da bin ich meinem Chef auch sehr
dankbar für. Ich muß dazu sagen, die Meinung
oder Reaktion anderer Leute hat mich noch nie
sonderlich interessiert und ich achte da auch
kaum drauf.


Anders sieht es aus, wenn ich mich „aufrüsche“
um wegzugehen. Da ich kein Auto hab, muß ich
natürlich mit Bus und Bahn fahren. Es ergibt
sich nicht immer die Möglichkeit, daß ich mich
bei Freuden umziehen kann, sondern muß das
zu Hause machen. Dann merkt man schon, daß
man regelrecht angestarrt wird. Teilweise wird
auch getuschelt, meist sind es junge Mädels,
die die Köpfe zusammenstecken und anfangen
zu kichern. Es kommt auch schon mal vor, daß
die Gardinen zurückgezogen werden und die
Leute heimlich einen Blick riskieren. Ist halt
doch alles etwas konservativ hier auf dem Land.
Da kommt man sich manchmal ein bißchen vor
wie im Zoo. Aber sobald ich in Duisburg,
Dortmund oder Köln aus dem Zug steige, ist
das Gefühl meist auch schon wieder vergangen.
Da merkt man direkt, man ist in der ( Groß- )
Stadt angekommen. Wir „Schwarzen“ gehören
dort schon fast zum Stadtbild, es ist nichts
Unnormales mehr. Das liebe ich so an NRW.



8. Was würdest Du Dir in oder für die
schwarze Szene wünschen, damit sie
( noch mehr ) Deinen Vorstellungen
entspricht ? Was stört Dich, was fehlt ?


Ich find es schade, daß der Ursprung der Szene
allmählich verdrängt wird durch Einflüsse aus
anderen Szenen. Man merkt es daran, daß sich
die Älteren immer mehr zurückziehen, um den
jungen Leuten Platz zu machen. Diese wiederum
prägen die Szene mit ihren eigenen Ansichten,
Vorlieben und Auslegungen. Das macht die
Szene allmählich zu einem Sammelbecken für
Individuen, die nirgendwo anders reinpassen
und sich dann innerhalb der Schwarzen Szene
verwirklichen. Nimm nur das Beispiel Cyber.
Ich habe nichts gegen diese Menschen, denn sie
sind auf ihre eigene Art speziell und leben ihr
Leben. Das ist gut. Ich find es nur schade, daß
die Szene sich immer mehr diesem „Trend“
hingibt und dabei ihren Ursprung verliert.
Es gibt kaum noch Clubs, in denen kein
Industrial gespielt wird. Im Gegenteil, wenn
überhaupt, dann werden speziell Dark 80er-
oder Ü30-Partys ins Leben gerufen, die ein
paar Mal im Jahr stattfinden, wo man halbwegs
vom Elektrogestampfe mit Step Aerobic-
Einflüssen verschont bleibt. Meist herrscht
auch schwarzer Dresscode, so daß man sich
nicht an Neongelb oder Neonpink die Augen
verblitzt. Ich würde es toll finden, wenn
wieder mehr Gothic statt Loveparade zelebriert
werden würde.

9. Was schätzt Du ganz besonders an der
schwarzen Szene ?


Daß alle friedlich miteinander auskommen.
Es gibt kein Konzert, keinen Club-Besuch,
kein Festival, auf denen es zu irgendwelchen
Ausschreitungen oder Pöbeleien kommt.
Alle sind höflich, gesittet und freundlich.
Man kann sich einfach entspannen und die Zeit
genießen, ohne daß man blöd angemacht wird
oder sich fremdschämen muss, wie es leider
viel zu oft bei anderen Gruppierungen
der Fall ist.

10. Du hast einen sehr interessanten
Usernamen – welche Bedeutung hat er ?


Tinúviël ist ein elbischer Frauenname und
heißt übersetzt „Tochter der Dämmerung“.
Ich wollte einen speziellen Namen, der sich
schön anhört und zu mir paßt. So bin ich auf
Elbisch gekommen. Ich glaube, es war Sindarin.
Der Name hat mir sofort zugesagt und im
Grunde bin ich ja auch genau das : Eine
Tochter der Dämmerung. Denn ich liebe die
Dunkelheit, ich fühl mich geborgen und
unbeobachtet. Es ist gemütlich und still…

Als Tinuviel wird auch die Nachtigall
bezeichnet. Leider hab ich sehr wenig von
einer Nachtigall, ich bin nämlich absolut
unmusikalisch 😉



Weiter geht es mit der nächsten Frage
im November ! 🙂

+ Zum Projekt „Gothic Friday“ auf Spontis Weblog +
+ www.spontis.de +



Siehe auch :
+ Projekt „Gothic Friday“ – die Frage im September +
+ Projekt „Gothic Friday“ – die Frage im August +
+ Projekt „Gothic Friday“ – die Frage im Juli +

Read Full Post »

Seit heute gibt es in meinem Blog eine
weitere Kategorie namens „Highlights aktuell“ –
hier möchte ich in regelmäßigen Abständen
meine neuesten Fotos zeigen, die ich persönlich
gerade am besten finde. Dabei spielt es übrigens
letztlich keine Rolle, in welchem Jahr das
jeweilige Bild entstand, denn manche
Aufnahmen werden ja erst später bearbeitet
und sind dann aus meiner Sicht trotzdem
„neu“. 😉

Den Anfang macht nun folgendes Portrait,
welches am 04.08.2011 im saarländischen
Püttlingen geschossen wurde – hinter der
Kamera agierte Incarda DesEYEn :



+ Incarda DesEYEn in der Model-Kartei +



Siehe auch :
+ Shooting mit Incarda DesEYEn +
+ Fotoserie : mhy-design +
+ Fotoserie : Wojtography +

Read Full Post »

Erneut darf ich das „Daily Dead Girl“ sein
auf resurrection-dead.de – diese Ehre wurde
mir ja schon einmal zuteil im Dezember
vergangenen Jahres. 🙂

Zur Erinnerung : „The Daily Dead“ ist eine
Art interaktive Zeitung im Westernstil innerhalb
der schwarzen Onlinecommunity resurrection: dead.
Der thematische Schwerpunkt liegt hier auf den
Bereichen Multimedia, Unterhaltung und Freizeit.

Daily Dead Girl

Das verwendete Bild entstand am 31.07.2011
in Idar-Oberstein, die Fotografin heißt Birgit Heidrich.

+ www.res-dead.de/dailydead +
+ www.resurrection-dead.de +
+ Birgit Heidrich in der Model-Kartei +



Siehe auch :
+ Shooting mit Birgit Heidrich +
+ Online : Begrüßungsbanner auf resurrection-dead.de +
+ Online : Daily Dead Girl auf resurrection-dead.de +

Read Full Post »

Seit heute bin ich das aktuelle
„Goth Girl of The Week“ auf Kiss A Nerd !
Ich freue mich sehr darüber und bedanke
mich ganz herzlich ! 🙂

Die Fotografen : DarkmoonRising, Tobias K.
& Incarda DesEYEn.



+ Das Feature „Goth Girl of The Week“ anschauen +
+ kissanrrd.tumblr.com +

+ www.us-photo.de +
+ Tobias K. in der Model-Kartei +
+ Incarda DesEYEn in der Model-Kartei +



Siehe auch :
+ Online : Begrüßungsbanner auf resurrection-dead.de +
+ Online : Daily Dead Girl auf resurrection-dead.de +
+ Online : Model-Feature auf ART-Obscure.de +

Read Full Post »