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Posts Tagged ‘Bruch’

Erneut verabschiedet sich ein Jahr – eines, das vielen sicherlich nicht unbedingt in positiver Erinnerung bleiben wird. Ich fragte mich manchmal fast tatsächlich, ob 2016 nicht doch irgendwie verflucht sei, abergläubisch bin ich allerdings in keinster Weise ( ich habe mir auch schon Zahnarzttermine auf Freitag, den 13. legen lassen ), selbstverständlich waren solche Gedanken auch meist ironischer Natur und man machte darüber seine Witze. Und dennoch werde ich froh und erleichtert sein, wenn dieses kuriose Stück Zeitgeschichte heute um Mitternacht ein Ende finden wird. Trotz der geplanten Schaltsekunde, die ja rein theoretisch im allerletzten Moment noch die Welt ins Verderben stürzen könnte. 2016 ist schließlich alles möglich, verdammt… 😉

Mir persönlich bereitete das Jahr so einigen Kummer, so verstarb im Juni beispielsweise meine Mutter. Dieses Ereignis warf viele meiner Pläne, egal welcher Art, erst einmal gründlich über den Haufen und ich hatte mich zunächst vorrangig um private Angelegenheiten zu kümmern. Inzwischen sind die meisten Dinge geregelt, ich kann nun wieder mehr nach vorne schauen und mich kreativen Ideen widmen. Das Leben geht schließlich weiter, so abgedroschen das an dieser Stelle auch klingen mag.

In den vergangenen 366 Tagen stand ich, auf Grund der erwähnten Umstände, natürlich nicht wirklich oft vor der Kamera, die Shootings selbst verliefen jedoch äußerst erfolgreich und es entstanden viele gute Bilder. Nachdem ich mich im Dezember 2015 meiner Nabelbruch-OP unterzogen hatte, pausierte ich mit dem Modeln bis Ende April. Es dauerte aus meiner Sicht Ewigkeiten bevor ich meinem eigenen Körper wieder vertraute und ich wollte dem Heilungsprozess generell einfach auch genügend Zeit einräumen.

Meinen ersten Fototermin nach der Operation hatte ich dann am 23.04.2016 in Ketsch mit VD Photography. Zusammengearbeitet habe ich in den darauffolgenden Monaten außerdem noch mit HWB in Pfungstadt, Aga Fotografie in Speyer ( danke nochmal, Tatjana ), arbor in Weinheim ( Bergstr ) sowie mit HiQ-Visions in Guntersblum.

Ich wünsche allen Lesern da draußen einen guten Start ins neue Jahr 2017, wir sehen uns wieder auf der anderen Seite ! 🙂

Jahresrückblick 2016



Siehe auch :
+ Zum Jahreswechsel – mit Verspätung +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 33 +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 20 +

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2016 ! Ich hoffe, Ihr habt den Übergang schön gefeiert und die Silvesternacht soweit ohne größeren Kater, Knalltrauma oder Tinnitus überstanden ! 😉

Diesmal breche ich zuallererst mit einer liebgewonnenen Tradition meinerseits : Das Bild von Fritz Kissels, welches ich bislang jedes Mal als Opener für die Jahresrückblicke verwendet habe, poste ich nun nicht mehr. Denn ich habe mich verändert bzw meinen Look, habe mir einen Pony schneiden lassen und damit einen kleinen Imagewechsel vollzogen. Das wurde nach all der langen Zeit, in der ich stets die selbe Frisur getragen hatte, allerhöchste Eisenbahn. Passt ja auch gut zum Thema Erneuerung.

Was gibt es über die vergangenen 12 Monate zu berichten ? Nachdem ich, wie Ihr sicher noch wisst, 2014 so einige Probleme im privaten sowie im gesundheitlichen Bereich zu bewältigen hatte und die Shootingplanung mit den Fotografen auch nicht so recht hinhauen wollte, lief es nach meinem denkwürdigen Friseurtermin im Januar 2015 wieder wesentlich geschmeidiger vor der Kamera. Anfangs war nach dem Cut natürlich alles zunächst etwas ungewohnt, ich musste da selbst erst in die richtige Spur finden, mich an andere Posen heranwagen, mit meiner Mimik spielen, Verschiedenes ausprobieren, herumexperimentieren usw… So kann ich jetzt beispielsweise ganz andere Blicke auflegen als vorher, denn wenn ich dabei meine Stirn in Falten lege ( was mir hier und da passierte und was manchmal im Nachgang mit erheblicher Retusche verbunden war ), sieht das kein Mensch mehr. Andererseits habe ich nun weniger Freiheit in der Gestaltung meiner Augenbrauen, denn diese verschwinden ja ebenfalls teilweise unter den Haaren. Immerhin habe ich mir den Pony asymmetrisch schneiden lassen, so dass ich mich mit der Schminke auf der einen Gesichtshälfte immernoch kreativ gut austoben kann, während ich die andere weniger betone. Genau das tat ich allerdings auch schon in der Vergangenheit des öfteren, zahlreiche Bilder belegen das. So gesehen bleibe ich manchen Dingen also durchaus treu und ich beabsichtige nicht, mich völlig neu zu erfinden.

Dennoch markiert die neue Frisur auf dem Kopf für mich ganz klar einen Wendepunkt in meiner Modelkarriere. So werde ich künftig die Shootings thematisch unterteilen in die Rubriken „2001 – 2014“ und „ab 2015“. Bei facebook habe ich das bereits getan, an einer aktuellen Version meiner offiziellen Homepage arbeite ich zur Zeit. Bis zum großen Relaunch werden wohl jedoch noch ein paar Wochen vergehen. Ich konnte leider nicht den kompletten Weihnachtsurlaub in den Umbau der Website investieren und musste mich zudem am 28.12. einer Nabelbruch-OP im Krankenhaus unterziehen. In den letzten Tagen war ich von der körperlichen Verfassung her alles andere als auf der Höhe und kam nicht voran ( ich hatte die Nachwirkungen des Eingriffes und der Vollnarkose gehörig unterschätzt, es geht aber allmählich aufwärts ). Eine kleine Vorschau der neuen Internetseite zeige ich Euch gern schonmal vorab :

Eine kleine Vorschau auf meine neue Website

Bis März etwa werde ich vor keine Kamera treten, so lange dauert es einfach, bis die Operationsnarbe soweit normal belastet werden kann. Terminvorschläge nehme ich allerdings schon entgegen bzw plane ich entsprechend um, da ich ursprünglich ja davon ausging, früher wieder aktiv modeln zu können.

Unterwegs war ich 2015 in Wiesloch-Walldorf, Beindersheim, Hockenheim, im Raum Freiburg ( Breisgau ), in Neckarbischofsheim, Bensheim-Auerbach, Stuttgart sowie in Wolfersweiler. Zurückbkicken kann ich diesmal auf wirklich großartige, spannende und abwechslungsreiche Shootings mit tollen Fotografen, mit denen ich teilweise bereits zusammengearbeitet hatte. Dabei entstand in erster Linie viel Dunkles, ich war zB Gothic-Rotkäppchen, posierte futuristisch im Cyberlook und fand heraus, dass Luftpolsterfolie in Kombination mit schwarzem Tape echt fashionable sein kann ( ich sage dazu nur „Countess of Bubble Wrap“ ). Für mein SciFi-Projekt mit Marcell Waltzer im April bastelte ich derweil an Ostern eigens spezielle Cyborg-Masken mit „Okularen“ vorne dran. Interessant war meine Fotosession mit krishan-h in der Hotelsuite, bei der ich mich nackt auf dem Bett herumräkeln durfte und die vom Styling her gänzlich untypisch für mich war. Aber auch sonst machte ich gelegentlich Abstecher in Genres, die wenig bis gar nichts mit Düsternis zu tun hatten – ich probierte, wie oben erwähnt, mit der neuen Haartracht eben einiges aus.

Euch allen wünsche ich an dieser Stelle ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2016 ! 🙂

Jahresrückblick 2015



Siehe auch :
+ Zum Jahreswechsel +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 43 +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 24 +

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Im Januar wurde auf www.spontis.de eine
Mitmachaktion ins Leben gerufen, die sich
hauptsächlich an Blogger aus der schwarzen
Szene richtete. Im Rahmen des Projektes
gab es daher jeden Monat eine neue
themenbezogene Frage. Leider ist dies
nun der finale Artikel, danach ist die
Sache offiziell abgeschlossen.


+ Foto : Incarda DesEYEn +

Die Frage im Dezember lautet :
Subkultur in Euerer Stadt – wo kommt
Ihr her, wo geht Ihr hin ?


Ladenburg, die Kleinstadt zwischen Mannheim
und Heidelberg, in der ich wohne, ist zwar
wirklich wunderschön anzuschauen und ein
ausgesprochen netter Ort zum Leben –
Gothics gibt es aber hier nur vereinzelt
und somit auch keine regulären Treffpunkte
für die schwarze Szene. Manchmal entdecke
ich allerdings verräterische Aufkleber an
Autoheckscheiben, was mir dann ein kleines
Lächeln ins Gesicht zaubert. 🙂

Für die alternativ angehauchte Jugend gibt
es immerhin eine Location namens „Die Kiste“.
Für mich ist dies natürlich keine Option.
Nicht schlecht ist die Veranstaltung „Rock
at Church“, die einmal jährlich im Rahmen
des hiesigen Altstadtfestes vor der
evangelischen Kirche stattfindet und bis
in den späten Abend hinein andauert. Alles
weitere ergibt sich für dunkle Gestalten wie
mich eher außerhalb Ladenburgs.

Das MS Connexion ist für meinen Freund
und mich beispielsweise ein guter Anlaufpunkt,
wenn sich die regionale Szene an jedem ersten
Samstag im Monat zum „Superschwarzen
Mannheim“ einfindet. Die Preise könnten
lediglich etwas moderater sein, der Eintritt
ist meiner Meinung nach wahnsinnig teuer.
+ -> www.msconnexion.de +

Den Event „Schwarzes Schwimmbad“,
der einmal monatlich im Schwimmbad Club
in Heidelberg angeboten wird, frequentieren
wir ebenfalls gerne. Die feiernde Subkultur
trifft sich hier – wie auch in Mannheim –
auf mehreren Floors und wer zwischendurch
mal eine Pause braucht, der zieht sich in
die „Chill out area“ zurück, die sich in
der obersten Etage befindet.
+ -> www.schwimmbad-club.de +


+ Im Schwimmbad Club in Heidelberg +

Ein schönes Ambiente mit Gewölbekeller
bietet das Nachtwerk in Karlsruhe –
manchmal verirren wir uns dorthin, wenn es
der Geldbeutel zuläßt. Außerdem ist mir der
Clubbetreiber sehr sympathisch ! 😉
+ -> www.nachtwerk-musikclub.de +

Früher waren wir aber definitiv öfter
unterwegs als heute – was an privaten
Umständen liegt. Daher möchte ich an dieser
Stelle nicht noch tausend weitere Locations
aufzählen, die ich schon seit Ewigkeiten
nicht mehr von innen gesehen habe.
Gelegentlich landen wir zB partytechnisch
im Rhein-Main-Gebiet – zu erwähnen sind
unter anderem in dem Zusammenhang das
Final Destination in Frankfurt, das KUZ in Mainz
sowie das urige Steinbruchtheater in Mühltal,
welches man entweder auf Anhieb liebt oder
sofort abgrundtief haßt und wo es ein wenig
alternativer zugeht als in anderen Clubs.

Ab und zu unternehmen wir auch privat etwas
mit Freunden oder Bekannten. Kinobesuche
stehen bei uns immer hoch im Kurs, ebenfalls
schön finde ich gemütliche Nachmittage und
Abende in Kneipen. Dort kann man sich so
wunderbar in aller Ruhe über Gott und die
Welt unterhalten…

Insgesamt kann ich mich hier jedenfalls nicht
über einen Mangel an Ausgehmöglichkeiten
beklagen, es gibt in unserer Region genügend
schwarze Veranstaltungen und ich lebe inmitten
einer großen Discolandschaft. Bei mir spielen
eher die Faktoren Zeit und Geld eine
entscheidende Rolle. Und nicht selten versumpft
man eben auch einfach mal daheim oder mir
kommt gerade ein Fotoshooting dazwischen. 😉

+ Zum Projekt „Gothic Friday“ auf Spontis Weblog +
+ www.spontis.de +



Siehe auch :
+ Projekt „Gothic Friday“ – die Frage im November +
+ Projekt „Gothic Friday“ – die Frage im Oktober +
+ Projekt „Gothic Friday“ – die Frage im September +

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