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Posts Tagged ‘Rückblick’

Erneut verabschiedet sich ein Jahr – eines, das vielen sicherlich nicht unbedingt in positiver Erinnerung bleiben wird. Ich fragte mich manchmal fast tatsächlich, ob 2016 nicht doch irgendwie verflucht sei, abergläubisch bin ich allerdings in keinster Weise ( ich habe mir auch schon Zahnarzttermine auf Freitag, den 13. legen lassen ), selbstverständlich waren solche Gedanken auch meist ironischer Natur und man machte darüber seine Witze. Und dennoch werde ich froh und erleichtert sein, wenn dieses kuriose Stück Zeitgeschichte heute um Mitternacht ein Ende finden wird. Trotz der geplanten Schaltsekunde, die ja rein theoretisch im allerletzten Moment noch die Welt ins Verderben stürzen könnte. 2016 ist schließlich alles möglich, verdammt… 😉

Mir persönlich bereitete das Jahr so einigen Kummer, so verstarb im Juni beispielsweise meine Mutter. Dieses Ereignis warf viele meiner Pläne, egal welcher Art, erst einmal gründlich über den Haufen und ich hatte mich zunächst vorrangig um private Angelegenheiten zu kümmern. Inzwischen sind die meisten Dinge geregelt, ich kann nun wieder mehr nach vorne schauen und mich kreativen Ideen widmen. Das Leben geht schließlich weiter, so abgedroschen das an dieser Stelle auch klingen mag.

In den vergangenen 366 Tagen stand ich, auf Grund der erwähnten Umstände, natürlich nicht wirklich oft vor der Kamera, die Shootings selbst verliefen jedoch äußerst erfolgreich und es entstanden viele gute Bilder. Nachdem ich mich im Dezember 2015 meiner Nabelbruch-OP unterzogen hatte, pausierte ich mit dem Modeln bis Ende April. Es dauerte aus meiner Sicht Ewigkeiten bevor ich meinem eigenen Körper wieder vertraute und ich wollte dem Heilungsprozess generell einfach auch genügend Zeit einräumen.

Meinen ersten Fototermin nach der Operation hatte ich dann am 23.04.2016 in Ketsch mit VD Photography. Zusammengearbeitet habe ich in den darauffolgenden Monaten außerdem noch mit HWB in Pfungstadt, Aga Fotografie in Speyer ( danke nochmal, Tatjana ), arbor in Weinheim ( Bergstr ) sowie mit HiQ-Visions in Guntersblum.

Ich wünsche allen Lesern da draußen einen guten Start ins neue Jahr 2017, wir sehen uns wieder auf der anderen Seite ! 🙂

Jahresrückblick 2016



Siehe auch :
+ Zum Jahreswechsel – mit Verspätung +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 33 +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 20 +

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2016 ! Ich hoffe, Ihr habt den Übergang schön gefeiert und die Silvesternacht soweit ohne größeren Kater, Knalltrauma oder Tinnitus überstanden ! 😉

Diesmal breche ich zuallererst mit einer liebgewonnenen Tradition meinerseits : Das Bild von Fritz Kissels, welches ich bislang jedes Mal als Opener für die Jahresrückblicke verwendet habe, poste ich nun nicht mehr. Denn ich habe mich verändert bzw meinen Look, habe mir einen Pony schneiden lassen und damit einen kleinen Imagewechsel vollzogen. Das wurde nach all der langen Zeit, in der ich stets die selbe Frisur getragen hatte, allerhöchste Eisenbahn. Passt ja auch gut zum Thema Erneuerung.

Was gibt es über die vergangenen 12 Monate zu berichten ? Nachdem ich, wie Ihr sicher noch wisst, 2014 so einige Probleme im privaten sowie im gesundheitlichen Bereich zu bewältigen hatte und die Shootingplanung mit den Fotografen auch nicht so recht hinhauen wollte, lief es nach meinem denkwürdigen Friseurtermin im Januar 2015 wieder wesentlich geschmeidiger vor der Kamera. Anfangs war nach dem Cut natürlich alles zunächst etwas ungewohnt, ich musste da selbst erst in die richtige Spur finden, mich an andere Posen heranwagen, mit meiner Mimik spielen, Verschiedenes ausprobieren, herumexperimentieren usw… So kann ich jetzt beispielsweise ganz andere Blicke auflegen als vorher, denn wenn ich dabei meine Stirn in Falten lege ( was mir hier und da passierte und was manchmal im Nachgang mit erheblicher Retusche verbunden war ), sieht das kein Mensch mehr. Andererseits habe ich nun weniger Freiheit in der Gestaltung meiner Augenbrauen, denn diese verschwinden ja ebenfalls teilweise unter den Haaren. Immerhin habe ich mir den Pony asymmetrisch schneiden lassen, so dass ich mich mit der Schminke auf der einen Gesichtshälfte immernoch kreativ gut austoben kann, während ich die andere weniger betone. Genau das tat ich allerdings auch schon in der Vergangenheit des öfteren, zahlreiche Bilder belegen das. So gesehen bleibe ich manchen Dingen also durchaus treu und ich beabsichtige nicht, mich völlig neu zu erfinden.

Dennoch markiert die neue Frisur auf dem Kopf für mich ganz klar einen Wendepunkt in meiner Modelkarriere. So werde ich künftig die Shootings thematisch unterteilen in die Rubriken „2001 – 2014“ und „ab 2015“. Bei facebook habe ich das bereits getan, an einer aktuellen Version meiner offiziellen Homepage arbeite ich zur Zeit. Bis zum großen Relaunch werden wohl jedoch noch ein paar Wochen vergehen. Ich konnte leider nicht den kompletten Weihnachtsurlaub in den Umbau der Website investieren und musste mich zudem am 28.12. einer Nabelbruch-OP im Krankenhaus unterziehen. In den letzten Tagen war ich von der körperlichen Verfassung her alles andere als auf der Höhe und kam nicht voran ( ich hatte die Nachwirkungen des Eingriffes und der Vollnarkose gehörig unterschätzt, es geht aber allmählich aufwärts ). Eine kleine Vorschau der neuen Internetseite zeige ich Euch gern schonmal vorab :

Eine kleine Vorschau auf meine neue Website

Bis März etwa werde ich vor keine Kamera treten, so lange dauert es einfach, bis die Operationsnarbe soweit normal belastet werden kann. Terminvorschläge nehme ich allerdings schon entgegen bzw plane ich entsprechend um, da ich ursprünglich ja davon ausging, früher wieder aktiv modeln zu können.

Unterwegs war ich 2015 in Wiesloch-Walldorf, Beindersheim, Hockenheim, im Raum Freiburg ( Breisgau ), in Neckarbischofsheim, Bensheim-Auerbach, Stuttgart sowie in Wolfersweiler. Zurückbkicken kann ich diesmal auf wirklich großartige, spannende und abwechslungsreiche Shootings mit tollen Fotografen, mit denen ich teilweise bereits zusammengearbeitet hatte. Dabei entstand in erster Linie viel Dunkles, ich war zB Gothic-Rotkäppchen, posierte futuristisch im Cyberlook und fand heraus, dass Luftpolsterfolie in Kombination mit schwarzem Tape echt fashionable sein kann ( ich sage dazu nur „Countess of Bubble Wrap“ ). Für mein SciFi-Projekt mit Marcell Waltzer im April bastelte ich derweil an Ostern eigens spezielle Cyborg-Masken mit „Okularen“ vorne dran. Interessant war meine Fotosession mit krishan-h in der Hotelsuite, bei der ich mich nackt auf dem Bett herumräkeln durfte und die vom Styling her gänzlich untypisch für mich war. Aber auch sonst machte ich gelegentlich Abstecher in Genres, die wenig bis gar nichts mit Düsternis zu tun hatten – ich probierte, wie oben erwähnt, mit der neuen Haartracht eben einiges aus.

Euch allen wünsche ich an dieser Stelle ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2016 ! 🙂

Jahresrückblick 2015



Siehe auch :
+ Zum Jahreswechsel +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 43 +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 24 +

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In wenigen Stunden werden wir das alte Jahr endgültig verabschieden und wie immer sitze ich nun hier und blicke zurück auf die vergangenen 12 Monate.

Zum Jahreswechsel
+ Foto : Fritz Kissels +

Was gibt es diesmal zu berichten ? Zunächst einmal hatte ich eigentlich deutlich mehr Shootings eingeplant, mir machte allerdings beruflicher Stress immer wieder zu schaffen. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme ganz spezieller Natur. So befand ich mich im Herbst viele Wochen lang in zahnärztlicher Behandlung, nachdem mir im vorderen Bereich ein Nerv abgestorben war – eine äußerst schmerzhafte Geschichte. Kaum hatte ich dies überstanden, wurde mein Freund Anfang Dezember krank, Influenza. Ebenfalls kein guter Zeitpunkt, um neue Fototermine auszumachen. Im Großen und Ganzen kann man zu diesem Thema also sagen : Da war der Wurm drin. Und zwar ganz gewaltig.

Vor der Kamera stand ich immerhin in Pfungstadt als böser Clown, im pfälzischen Elmstein als Waldelfe und in Ludwigshafen ließ ich mich in einem leicht rockig angehauchten Outfit ablichten.

Veröffentlichungen gab es auch – mein persönliches Highlight : Im Mai war ich auf dem Cover der ersten Spook N‘ Cute-Ausgabe zu sehen, des Weiteren fand man dazu noch ein großes Interview mit mir im Inneren des Heftes. Sehr gefallen haben mir außerdem natürlich die Flyer für das Nachtwerk in Karlsruhe, die im Februar, April und im August in den Clubs auslagen, es ist mir jedes Mal eine Freude ! Und wenn man sich im Oktober beim Kleinen Schwarzen Horrorlädchen etwas online bestellte, konnte man bei der Lieferung ein Bild von mir auf dem Umschlag oder dem Paket entdecken.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015 ! Wir sehen uns wieder auf der anderen Seite ! 🙂

Zum Jahreswechsel



Siehe auch :
+ Zum Jahreswechsel – mit Verspätung +
+ Cover & Interview : Spook N’ Cute – Special Issue 1 +
+ Flyer : Nachtwerk Karlsruhe – April 2014 +

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Euch allen wünsche ich zunächst einmal ein frohes neues Jahr ! Diesmal kommt mein Silvesterbeitrag leicht verspätet – die Grafikkarte meines bisherigen PCs beschloss, ausgerechnet am 31. Dezember mal eben mit einem lauten Knall das Zeitliche zu segnen und so saß ich plötzlich vor einem schwarzen Bildschirm und konnte nichts mehr tun. Welch ein beschissenes Timing… Die Hardware selbst wäre sicherlich schnell ausgetauscht gewesen aber da mein Computer nun auch schon sieben Jahre auf dem Buckel hatte, schickte ich ihn auf Anraten meines Nachbarn in Rente. Daher gab es zusätzlich ein paar Verzögerungen, ich musste mich mit einem neuen Betriebssystem anfreunden ( ich war ja davor noch mit Windows XP unterwegs ), meine gewohnten Programme wieder einrichten usw…

Happy new year ?

Was gibt es über die vergangenen 365 Tage zu sagen ? Meinen ersten Fototermin hatte ich im Mai – in den Monaten davor kam ich irgendwie nicht so recht in Schwung und musste erst noch den plötzlichen Tod meines Vaters, der sich im November 2012 ereignete, vollständig verarbeiten.

2013 ergaben sich für mich spannende, interessante und abwechslungsreiche Shootings in Darmstadt, Neckarbischofsheim, Messel, Hockenheim, Stuttgart, Ditzingen-Heimerdingen, Speyer, Heddesheim sowie in Schwäbisch Gmünd. Weitere Reisen unternahm ich somit im letzten Jahr nicht, alles spielte sich mehr oder weniger in meiner näheren Umgebung ab. Ich durfte erneut mit ganz großartigen Fotografen zusammenarbeiten und in die verschiedensten Rollen schlüpfen – im klassischen Gothicbereich entstanden nur wenige Bilder, viel aktiver war ich in den Sparten Fantasy und Horror. So verkörperte ich den Tod, ich war Gollum, Elfe, Joker, böses Psychokind, konnte wunderbar wandelbar vor der Kamera sein und zu keiner Zeit stellte sich Langeweile ein. Den Abschluss bildete im Dezember ein Flyershooting für den Club Paradox in Ludwigsburg, dafür stylte ich mich natürlich wieder gewohnt dunkel bzw in schwarzbunt.

Im Web erschienen einige Interviews, besonders im Herbst durfte ich mich über viel Aufmerksamket freuen, die mir zuteil wurde. Zuerst beantwortete ich im März Fragen für die, im Bereich Horror angesiedelte, schwedische Seite Monsterdiggare. Es folgten Publikationen auf fIXE Magazine, Metal album reviews, X-centric Magazine sowie auf Gothic Divine Magazine. Außerdem wurde ich im Carpe Nocturne Magazine auf neun Seiten vorgestellt, auf ladenburgblog.de brachte man ein Porträt über mich. Auf Flyern konnte man mich ebenfalls bewundern – und zwar für den schon oben erwähnten Club Paradox und für die Veranstaltung Church Noir in Göppingen. Des Weiteren war ich im britischen Bizarre Magazine zu sehen im Rahmen eines Artikels über die alternative Modelplattform Satanic Sluts. Dankeschön ! 🙂

Jahresrückblick 2013



Siehe auch :
+ Zum Jahreswechsel +
+ Flyer : Club Paradox +
+ Online : Interview im Carpe Nocturne Magazine +

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Das Ende naht, uns bleiben nur noch
ein paar Stunden… Glücklicherweise
ging die Welt am 21.12.2012 nicht unter,
wieder einmal blieb die Apokalypse aus
und wir verabschieden nun lediglich das
alte Jahr.

Zum Jahreswechsel
+ Foto : Fritz Kissels +

Selbiges war für mich aus privater Sicht
ähnlich turbulent wie 2011 – wir entrümpelten
im vergangenen Winter in wochenlanger
Arbeit unser Haus, wir renovierten erneut,
ich hatte unglaublich viele Dinge zu regeln
und machte mir, wie immer, immens viele
Sorgen. Ende November starb dann noch
völlig überraschend mein Vater im Alter
von 79 Jahren, was für uns alle hier ein
Schock war…

In den letzten 12 Monaten liefen mir aber
auch einige wirklich nette Menschen über
den Weg, ich konnte meinen Bekanntenkreis
enorm erweitern und es entstanden neue
Freundschaften. Ein Novum ist zudem meine
Mitgliedschaft bei facebook, dort habe ich
inzwischen seit April meine eigene Fanpage.

Aktiv als Model unterwegs war ich dieses
Jahr allerdings nicht ganz so häufig wie
ich mir das eigentlich gewünscht hätte.
Neue Bilder entstanden derweil immerhin
zwischen Juni und September in Neckargemünd,
im Rahmen einer kleinen NRW-Tour in Altena
und in Düsseldorf, ich machte Abstecher nach
Frankfurt-Rödelheim sowie nach Dittelsheim-
Heßloch bei Worms und stand außerdem in
Dietzenbach vor der Kamera.

Online durfte ich mich über so manche
Veröffentlichung freuen, so wurde ich
unter anderem interviewt auf Schwarzer Tau
und war im Oktober Model des Monats auf der
tscheschischen Szeneplattform eskanoiZZe.
Des weiteren gewann ich auf der facebook-Seite
von The Alternative Model Directory ( TAMD )
im selben Zeitraum mit einem Foto von
Wojtography einen Model of the Month-Contest.
Seit kurzem kann man nun das Bild auf einem
T-Shirt der Kollektion „Winter Line“ von
The Fallen Civilization in den USA bewundern.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch
ins neue Jahr 2013 ! Wir sehen uns wieder
auf der anderen Seite ! 🙂

Jahresrückblick 2012



Siehe auch :
+ Zum Jahreswechsel +
+ T-Shirt : The Fallen Civilization ( Winter Line ) +
+ Online : Interview auf Schwarzer Tau +

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Schon wieder sind 12 Monate vergangen –
wo ist nur die Zeit geblieben ? Das fragen
sich viele Menschen, wenn sich der letzte
Tag im Dezember um Mitternacht mit einem
lauten Feuerwerk verabschiedet.


+ Foto : Fritz Kissels +

Im Nachhinein betrachtet kommt mir das
alte Jahr allerdings diesmal wie eine kleine
Ewigkeit vor. So vieles, was vor wenigen
Monaten oder gar erst vor Wochen passierte,
scheint bereits jetzt weit zurückzuliegen –
2011 war für mich, besonders im privaten
Bereich, teilweise die reinste Achterbahnfahrt.
Freundschaften zerbrachen, wir renovierten,
mich plagten zahlreiche Sorgen, manchmal
auch Existenzängste, ich hatte verschiedene
Dinge zu regeln, begann im Herbst aus freien
Stücken eine Psychotherapie, mein Vater stürzte
unglücklich und brach sich mit seinen 78 Jahren
den Oberschenkelhals…

Im Juni erschütterte mich zudem der viel zu
frühe Tod eines Fotografen – eine Woche vor
unserem geplanten Shootingtermin brach er
beim Laufen nachts im Wald zusammen und
starb. Ich kannte ihn zwar bislang nicht
persönlich, telefonierte aber nur wenige
Stunden vor seinem Ableben noch mit ihm.
Ich war zutiefst geschockt – vielleicht war
ich einer der letzten Menschen, die sich mit
ihm unterhielten, das ging mir schon
ziemlich nahe.

Neue Bilder entstanden natürlich trotzdem –
die Anzahl meiner Fotosessions hielt sich
aber aufgrund all der privaten Ereignisse
in diesem Jahr etwas in Grenzen. Unterwegs
war ich unter anderem im Saarland, in
Nordrhein-Westfalen, in Idar-Oberstein
sowie im näheren Umkreis. Sehr ärgerlich
war es für mich, aus Krankheitsgründen eine
weitere NRW-Tour, die eigentlich im November
stattfinden sollte, kurzfristig verschieben
zu müssen. Ich möchte sie so bald wie möglich
nachholen.

Derweil gibt es in diesem Blog seit Oktober
eine zusätzliche Kategorie namens „Highlights
aktuell“ – dort präsentiere ich in regelmäßigen
Abständen meine neuesten Fotos, die ich
gerade am besten finde. Dabei spielt es
keine Rolle, in welchem Jahr die jeweiligen
Aufnahmen gemacht wurden, denn manche
Bilder werden ja erst später bearbeitet und
sind dann aus meiner Sicht trotzdem „neu“.
Laßt Euch einfach überraschen !

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch
ins neue Jahr 2012 ! Wir sehen uns wieder
auf der anderen Seite ! 🙂




Siehe auch :
+ Frohe Weihnachten +
+ Highlights aktuell : Mein neuestes Lieblingsbild | KW 49 +
+ Online : Daily Dead Girl auf resurrection-dead.de +

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Auf www.spontis.de wurde kürzlich eine
Mitmachaktion ins Leben gerufen, die sich
hauptsächlich an Blogger aus der schwarzen
Szene richtet. Im Rahmen des Projektes gibt
es daher jeden Monat eine neue
themenbezogene Frage.

Die Frage im Februar lautet :
10 Fragen – die Musik und Du


+ Foto : HJW Schmitz ( www.aktimage.de ) +

1. Was bedeutet Musik für Dich ?
Wie wichtig ist sie Dir ?


Die Musik, die ich höre, bedeutet mir schon
viel und sie ist ja auch ein fester Bestandteil
meines schwarzen Lebensgefühls. Sozusagen
mein ganz persönlicher Soundtrack.

Ich muß sie dennoch nicht unbedingt jeden
Tag im Ohr haben, manchmal herrscht hier
sogar wochenlang Ruhe.

2. Welche Richtungen „schwarzer Musik“
hörst Du ? Nenne ein Beispiel, das für Dich
Deine Bedeutung des Genres am besten
wiedergibt.


Mein Musikgeschmack innerhalb der Szene
ist breitgefächert. So höre ich gern Darkwave,
Future Pop, Elektro, EBM, Angstpop, Industrial /
Noise, Neue Deutsche Todeskunst, Gothic,
Gothrock, Neue Deutsche Härte, Metal,
Mittelalter und Folk. Dabei gibt es keine
Musikrichtung, die ich besonders bevorzuge –
je nach Tageslaune höre ich mal verstärkt dies,
dann wieder eher das. Manchmal macht es für
mich auch ganz einfach der dunkelbunte Mix.

Daher fällt es mir auch ziemlich schwer,
eine bestimmte Musikrichtung herauszupicken,
die stellvertretend für die Klangwelt der gesamten
Subkultur stehen soll. Selbige ist in sich dazu
schlichtweg zu facettenreich und vielschichtig.

Auf einzelne Stilrichtungen kann ich aber durchaus
näher eingehen. Ich unternehme darum nun an
dieser Stelle den Versuch, diverse Szenebands
und Künstler den jeweils richtigen Kategorien
zuzuordnen – mit Anspieltipps.

Darkwave :
Blutengel, Diorama, Diary of Dreams,
L’Âme Immortelle, The Crüxshadows,
Wolfsheim.
+ -> Blutengel – Seelenschmerz +
+ -> The Crüxshadows – Deception +

Future Pop :
VNV Nation, Apoptygma Berzerk,
Covenant, T.O.Y., And One.
+ -> VNV Nation – Joy +
+ -> Apoptygma Berzerk – Eclipse +

Elektro :
Suicide Commando, Grendel, Feindflug,
Wumpscut, Decoded Feedback.
+ -> Suicide Commando – Neurosuspension +
+ -> Wumpscut – War +

EBM :
Front 242, Nitzer Ebb, Leatherstrip,
OOMPH! ( das erste Album ), DAF.
+ -> OOMPH! – Mein Herz +
+ -> Nitzer Ebb – Murderous +
+ -> Leatherstrip – Strap me down +

Industrial ( USA / Kanada ) :
Skinny Puppy, Frontline Assembly.
+ -> Frontline Assembly – Provision +

Angstpop :
Haus Arafna.
+ -> Haus Arafna – Last Dream of Jesus +

Industrial / Noise :
XOTOX, Dulce Liquido, DIVE, SPK, PAL.
+ -> PAL – Gelöbnis +
+ -> XOTOX – Mechanische Unruhe +

Industrial-Elektro-Hybrid :
Combichrist, KIEW.
+ -> Combichrist – This shit will fuck you up +
+ -> Combichrist – Blut Royal +
+ -> KIEW – Feierabend in Kiew +

Neue Deutsche Todeskunst :
Das Ich, Relatives Menschsein.
+ -> Das Ich – Kain und Abel +

Gothic :
Deine Lakaien, Lacrimosa, ASP, Das Ich.
+ -> Deine Lakaien – Away +
+ -> Lacrimosa – Alleine zu zweit +
+ -> ASP – Lykantrophie +
+ -> ASP – Nie mehr +

Gothrock :
Crematory, Type 0 Negative, Deathstars,
Marilyn Manson, Alice Cooper.
+ -> Crematory – Fly +
+ -> Type 0 Negative – Anesthesia +
+ -> Deathstars – Termination Bliss +

Neue Deutsche Härte :
Rammstein, OOMPH!, Megaherz, Eisbrecher,
Janus, ASP.
+ -> Rammstein – Engel +
+ -> Megaherz – Miststück +
+ -> Janus – Paulas Spiel +

Metal :
Blind Guardian, In Flames, Metallica,
Nightwish.
+ -> Blind Guardian – Ashes to Ashes +
+ -> Nightwish – Dark Chest of Wonders +

Mittelalter-Crossover :
Subway to Sally, In Extremo, Schandmaul,
Tanzwut, Corvus Corax.
+ -> Subway to Sally – Falscher Heiland +
+ -> Tanzwut – Meer +

Mittelalter-Elektronik :
Qntal, Helium Vola, Mila Mar,
Die verbannten Kinder Evas.
+ -> Qntal – Palästinalied +
+ -> Mila Mar – Elfentanz +

Folk :
Fiddler’s Green, Dhalia’s Lane, Tri Yann.
+ -> Fiddler’s Green – Don’t Stand So +

3. Wie würdest Du Deine musikalische
Laufbahn beschreiben ? Über welche Richtung
der Musik bist Du in die Szene gekommen,
welche hast Du hinzugewonnen, welchen hast
Du abgeschworen und was hörst Du heute ?


Wie bereits im Januar erwähnt, fing bei mir
alles im Jahre 1998 mit Rammstein an – also
aus heutiger Sicht mit der Musikrichtung
„Neue Deutsche Härte“ ( dieser Begriff war mir
damals allerdings noch nicht geläufig ).
Außerdem hörte ich in der darauffolgenden Zeit
noch verstärkt Punkrock, Indie Rock, Gothrock,
Hard Rock, Heavy Metal, Metal und Black Metal.

Um die Jahrtausendwende herum gefiel mir
plötzlich auch Elektronisches, hinzu kamen also
die Musikrichtungen Darkwave, Future Pop und
Elektro. Parallel dazu entdeckte ich meine Freude
an mittelalterlichen Klängen, hörte außerdem
noch Gothic, Neue Deutsche Todeskunst und
Crossover. Die Bereiche Punkrock, Hard Rock,
Heavy Metal und Black Metal rückten derweil
für mich eher in den Hintergrund.

Im Jahr 2003 erweiterte sich mein musikalischer
Horizont wieder. Damals war ich mit jemandem
aus Frankfurt ( Main ) zusammen und dieser
Mensch bevorzugte hauptsächlich die Richtungen
Minimal Electro, EBM, Elektropop, Angstpop und
Industrial. In diese mußte ich mich allerdings
teilweise erst einmal „reinhören“ und besonders
mit dem krachigen Industrial konnte ich zunächst
nur wenig anfangen. Nach einigen Monaten gefiel
mir das alles überraschenderweise dann doch
ganz gut ( und heute liebe ich EBM, Angstpop
und Industrial ).

So richtig abgeschworen habe ich in all den
Jahren eigentlich keiner oben erwähnten
Musikrichtung. Mein Geschmack hat sich mit
der Zeit nur weiterentwickelt und eben auch
etwas verlagert.

4. Wie und wo hörst Du Deine Musik
am liebsten ?


Am liebsten höre ich meine Musik schön laut –
egal, wo ich gerade bin. Im Sommer haben,
wenn das Fenster weit offen steht, dann auch
unsere Nachbarn viel Spaß. 😀
Kopfhörer trage ich nur selten, denn die empfinde
ich eher als störend. Und ich singe generell sehr
gerne mit und tanze auch mal im Zimmer herum.
Bei ruhigen und eher traurigen Stücken schließe
ich hingegen oft die Augen und verdrücke dabei
gelegentlich so manches Tränchen – besonders
dann, wenn ich jedes Wort in dem jeweiligen Lied
auswendig kenne !

In Clubs verbringe ich gern viel Zeit auf den
Tanzflächen. Dort kann ich die Musik ungefiltert
genießen und mich ihr ganz und gar hingeben.

Es kommt allerdings auch darauf an, wie ich
Musik wahrnehme. Arbeite ich, während der
CD-Player läuft, hochkonzentriert am PC,
dann rauschen die Tonabfolgen nur so an mir
vorbei und bilden für mich lediglich einen netten
Klangteppich im Hintergrund. Nehme ich mir
hingegen ganz explizit die entsprechende Zeit
zum Musikhören, kann ich mich vom Kopf her
völlig anders auf die Stücke einlassen.

5. Welche Musik hörst Du außerhalb der
typischen dunklen Musik noch ?


Mein Geschmack beschränkt sich im Wesentlichen
auf die Musikrichtungen innerhalb der schwarzen
Szene. Wobei für mich dazu auch Bereiche
gehören, die andere vielleicht eher ausklammern –
wie zum Beispiel Metal oder Folk.

6. Mal angenommen, Du könntest ein
Instrument spielen, hättest eine tolle Stimme
und würdest zusammen mit Freunden eine
Band gründen. Welche Rolle in der Band
wäre Deine ?


Am ehesten die der Sängerin, weil ich gern
im Mittelpunkt stehe. In Wirklichkeit aber habe
ich keine schöne Singstimme und bin auch sonst
nicht überdurchschnittlich musikalisch.

7. Nenne fünf Deiner Alben, die für Dich
unverzichtbar mit der Szene verbunden sind.


+ -> Rammstein – Sehnsucht +
+ -> Project Pitchfork – Eon : Eon +
+ -> Janus – Vater +
+ -> Deine Lakaien – Kasmodiah +
+ -> Lacrimosa – Elodia +

8. Welche musikalischen Eigenschaften
hat für Dich das perfekte Lied ?


Ich mag es, wenn ein Lied abwechslungsreich
daherkommt und sich erst allmählich steigert.
Wie zum Beispiel „Auferstehung“ von Janus.
Die verwendeten Instrumente sind dabei nicht
so wichtig, ebensowenig die Stimmlage.
Die einzelnen musikalischen Elemente müssen
für mich einfach insgesamt ein harmonisches
Klangbild ergeben.

9. Welche Band oder welchen Musiker würdest
Du gern mal interviewen und auf welche Frage
mußt Du unbedingt eine Antwort haben ?


Am ehesten Alice Cooper – weil ich denke,
daß er als Mensch verdammt cool drauf ist
und sich selbst nicht so wahnsinnig ernst nimmt.
Mein Freund und ich haben ihn im November 2010
live in Frankfurt ( Main ) gesehen.
Eine ganz bestimmte Masterfrage an den
„Fürsten der Finsternis“ hätte ich aber nicht.

10. Wer oder was repräsentiert für Dich
die Zukunft der „schwarzen“ Musik ?


Das ist schwer zu sagen, die Szene hat sich schon
immer kontinuierlich weiterentwickelt und darüber
hinaus in der Vergangenheit für so manche
Überraschung gesorgt. Sie ist nunmal ein
hochkomplexes, dynamisches Gebilde,
Umbrüche und neue Einflüsse von außen gab es
immerwieder, und niemand kann daher wirklich
vorausahnen, wie unsere Subkultur in fünf
oder zehn Jahren aussehen wird – geschweige
denn, was Szeneangehörige zukünftig verstärkt
hören werden.

Weiter geht es mit der nächsten Frage
im März ! 🙂

+ Zum Projekt „Gothic Friday“ auf Spontis Weblog +
+ www.spontis.de +



Siehe auch :
+ Projekt „Gothic Friday“ – die Frage im Januar +
+ Zum Jahreswechsel +
+ Cover : DarkVibe Magazin +

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